Türkiye Cumhuriyeti

Birleşmiş Milletler Cenevre Ofisi Nezdinde Daimi Temsilciliği

Temsilcilik Duyurusu

Prof. Dr. Philipp Schwartz Gab Sich Bei Der Eröffnung Des Lehrstuhls Für Pathologie An Der Istanbuler Universität , 26.11.2014

 

Prof. Dr. Philipp Schwartz gab sich bei der  Eröffnung des Lehrstuhls für Pathologie an der Istanbuler Universität 
viel Mühe und half den deutschen Wissenschaftlern in İstanbul Zuflucht zu finden, die wie er selbst vor dem Naziregime geflohen waren. Im Namen von Prof. Dr. Philippe Schwartz wurde an der Frankfurt Goethe Universitat ein Denkmal errichtet.

 

Eröffnungsfeier des Denkmals

 

An der Eröffnungsfeier, welche am 24. November 2014 stattfand, nahmen der Dekan der medizinischen Fakultät der Frankfurt Goethe Universität, Prof. Dr. Josef Pfeilschifter, Vizekanzler der Goethe-Universität, Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Präsident des Senckenberg Institut für Pathologie, Dr. Martin-Leo Hansmann, Dr. Gerald Kreft von der Ludwig Edinger Stiftung und der Sohn von Prof. Dr. Alfred Heilbronn, der auch Schutz in unserem Land fand und die Tochter von Prof. Dr. Philipp Schwartz, Susan Franz-Schwartz, teil.





 

Die Reden der
Zuständigen der Universität befassten sich zusammengefasst mit der Arbeit von Prof. Dr. Schwartz an der Frankfurt Goethe
Universität, seiner Reise nach İstanbul, seiner Arbeit am Lehrstuhl für Pathologie an der İstanbul
Universität und die von ihm gegebene Mühe,  damit die jüdischen Wissenschaftler Aufnahme in der Türkei fanden.

 

Kurt Heilbronn,der Sohn von Botanikprofessor Alfred Heilbronn, sagte stellvertretend für seinen Vater, dass dieser mit der Hilfe von Prof. Dr. Schwartz in der Türkei Obhut fand. Er sagte, dass die Frankfurter Ehrung für Philipp Schwartz zwar spät komme, es aber es gut sei, dass an ihn gedacht werde.

 

Die Tochter von Prof. Dr. Schwartz, Susan Frenz-Schwartz
sprach von ihrer Kindheit in der Türkei und von ihren Erinnerungen, indem sie Anektoden
erzählte. Sie betonte, dass sie gezwungen waren in mehr als einem Land zu leben und sie in keinem Land Wurzeln schlagen konnten. Sie sagte jedoch, dass sie sich in der Türkei am glücklichsten und wie zu Hause gefühlt hatte und sich als eine Türkin sah. Obwohl İstanbul heute verschieden sei, liebe sie İstanbul mit ihren



Menschen, ihrer Wärme und Kultur.

 

Sie betonte, dass die Stadt İstanbul so schön sei, so dass man sie nicht mit Zürich vergleichen könne. Sie dankte unserem Land und seinen Menschen, weil diese ihnen und den jüdischen Wissenschaftlern die Möglichkeit gewährten, in der Türkei zu arbeiten und zu leben.



Zudem danke sie  Mustafa Kemal Atatürk, weil er sie in die Türkei eingeladen hatte.

 

 

Der türkische Generalkonsul Ufuk Ekici betonte seine Zufriedenheit und Ehre, dass er an dieser Veranstaltung teilnehmen konnte, die im Namen einer wichtigen Persönlichkeit organisiert wurde. Er sprach an der Denkmaleinweihung im Frankfurter Universitätsklinikum von einem wichtigen jüdisch-türkischen Ereignis in der Geschichte.

 

Er erzählte, dass die Juden im 15. Jahrhundert und während des Zweiten Weltkrieges in unserem Land Zuflucht fanden. Heutzutage würden zwei Millionen Menschen von Syrien und Irak Schutz in unserem Land finden. Er betonte, dass unser Land auch in schwierigen Zeiten seine Tore für Menschen öffnete, egal welcher Glaubensrichtung sie angehörig sind. Vor und während des 2. Weltkriegs fanden viele Deutsche Juden Zuflucht in unserem Land. Auf die Einladung von dem Gründungsvater Atatürk kamen Prof. Dr. Schwartz und viele deutsche Wissenschaftler in unser Land und trugen dazu bei, die Institutionen und Universitäten unseres Lands neu zu strukturieren. Deswegen betonte er seine Dankbarkeit gegenüber diesen Personen.

 

Hochachtungsvoll,